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Leguminosen – Hüter des Bodens

Der 10. Februar ist Tag der Hülsenfrüchte! Anlass, diese Pflanze, zu würdigen und auf die Initiative von INCREASE hinzuweisen. www.pulsesincrease.eu/de/experiment
Letztes Jahr schon, haben wir bei increase.eu mitgemacht. Seltene Bohnensorten angepflanzt und deren Wachstum und Erträge dokumentiert. Dieses Jahr tauschen wir unsere Ernteerträge mit anderen. Dadurch finden diese seltenen Bohnensorten größere Beachtung und Lebensraum, man hilft die genetische Vielfalt der Bohnensorten zu erhalten. Ein schönes Beispiel bürgerschaftlichen Forschens. Also gerne mitmachen, www.pulsesincrease.eu/de/experiment anklicken.
Bohnen helfen dem Boden. Ihre Pfahlwurzeln lockern ihn auf. Bohnen gedeihen auch auf stark nährstoffarmen Böden, sie reichern die Erde mit Stickstoff an. Davon profitieren nachfolgenden Pflanzen, es kann dadurch weniger Dünger verwendet werden, was letztlich den Boden und das Grundwasser schützt. So wird der Boden und das Grundwasser schützt.
Vor allem sind Bohnen eine wunderbare Eiweißquelle und das eben deutlich klimafreundlicher als Fleisch. Sie sind zudem reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie Calcium und Magnesium.
Nach Empfehlung der Eat Lancet Planetary Health Diet sollte jeder jährlich etwa 27 kg Hülsenfrüchte essen. Dabei essen wir in Deutschland derzeit im Schnitt nur etwa 2 kg Hülsenfrüchte pro Person und Jahr. Und der Selbstversorgergrad von Deutschland bezogen auf Bohnenpflanzen liegt bei nur 50%, selbst bei dem derzeit so niedrigen Konsumniveau. Wir brauchen demnach in Deutschland eine große Steigerung der Anbaufläche von Hülsenfrüchten, damit Mensch und Mutter Erde gesund leben können. Da ist es doch schön, dass man durch solche Initiativen wie Increase den Anbau genetisch vielfältiger Bohnenpflanzen unterstützen kann! Mach mit!